Datenschutz

Südkoreas NIS erhält Befugnis, Unternehmenshacks auf Verdacht zu untersuchen
Südkoreas Nationaler Geheimdienst (NIS) steht kurz davor, deutlich weitreichendere Eingriffsmöglichkeiten im privaten Sektor zu erhalten. Eine neue Gesetzgebung, die durch den südkoreanischen Gesetzgebungsausschuss verabschiedet wurde, ermächtigt den NIS, bei Cyberangriffen auf Unternehmen einzugreifen, wann immer solche Angriffe lediglich im *Verdacht* stehen, staatlich geförderte oder internationale Hackergruppen zu involvieren.

NordVPN droht mit Rückzug aus Kanada wegen Überwachungsgesetz Bill C-22
Kanadas geplanter Bill C-22, bekannt als Lawful Access Act, stößt auf scharfe Kritik von Technologieunternehmen, Bürgerrechtsorganisationen und nun mindestens einem großen VPN-Anbieter. Das Gesetz...

Italiens Garante verhängt Bußgelder von 12,5 Millionen Euro gegen Banking-Apps wegen erzwungener Geräteüberwachung
Die italienische Datenschutzbehörde Garante hat Bußgelder in Höhe von insgesamt 12,5 Millionen Euro gegen zwei Banking-App-Anbieter verhängt, die invasive Geräteüberwachungstools in ihre Anwendungen eingebettet hatten...

Rogue-WLAN in der Nähe des philippinischen Senats entdeckt: Was das für Sie bedeutet
Das philippinische Ministerium für Informations- und Kommunikationstechnologie (DICT) untersucht derzeit Berichte über nicht autorisierte WLAN-Zugangspunkte, die in der Nähe des Senatskomplexes in M...

APs Pulitzer-preisgekrönte Überwachungsermittlung: Was sie enthüllt
Die Associated Press wurde mit dem Pulitzer-Preis für ihre wegweisende Investigativserie „Made in America, Watched Worldwide" ausgezeichnet. Die Ermittlung enthüllte zwei zutiefst unbequeme Wahrheiten: dass amerikanische Technologieunternehmen beim Aufbau einiger der ausgefeiltesten Massenüberwachungsinfrastrukturen in China mitgewirkt haben, und dass der US-amerikanische Grenzschutz im Verborgenen inländische Überwachungsprogramme betreibt, die mithilfe von Kennzeichenlesegeräten die Bewegungen von Menschen innerhalb der Vereinigten Staaten verfolgen.

Kongress verabschiedet 45-tägige FISA-Abschnitt-702-Verlängerung und vertagt die Debatte über Durchsuchungsbefehle
In der bislang letzten einer langen Reihe von Last-Minute-Verlängerungen hat der US-Kongress eine 45-tägige Verlängerung von Abschnitt 702 des Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) verabschiedet – nur wenige Stunden bevor die Befugnis auslaufen sollte...

Repräsentantenhaus stimmt 235-191 für dreijährige Verlängerung von FISA Section 702
Das US-Repräsentantenhaus stimmte am 29. April 2026 mit 235-191 dafür, Section 702 des Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) um weitere drei Jahre zu verlängern. Das Programm, das Geheimdiensten die Befugnis erteilt, ausländische Ziele ohne Durchsuchungsbefehl zu überwachen, führt auch zur routinemäßigen Erfassung privater Kommunikation von Amerikanern als Nebenprodukt. Datenschutzbefürworter drängten nachdrücklich auf eine Anforderung eines Durchsuchungsbefehls, bevor die Regierung diese amerikanischen Daten durchsuchen darf, doch dieser Vorstoß scheiterte.

Warum VPNs allein nicht verhindern, dass Ihr ISP Sie verfolgt
Viele Menschen gehen davon aus, dass die Verwendung eines VPNs ausreicht, um ihre Internetaktivitäten privat zu halten. Und obwohl ein VPN Ihren Datenverkehr verschlüsselt und Ihre IP-Adresse vor Websites verbirgt, gibt es einen stilleren Tracking-Mechanismus, der oft unbemerkt bleibt: Ihre Standard-DNS-Einstellungen...

Von China unterstützte Spionagekampagne zielt auf Journalisten und Aktivisten ab
Forscher des Citizen Lab und des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) haben eine groß angelegte digitale Spionageoperation mit Verbindung zu China aufgedeckt, die systematisch Jour...

Geofence-Warrants vor dem Obersten Gerichtshof: Was das bedeutet
Der Oberste Gerichtshof der USA wägt einen der folgenreichsten Fälle für den digitalen Datenschutz seit Jahren ab. Mündliche Verhandlungen in *Chatrie v. United States* haben Geofence-Warrants in den Mittelpunkt einer nationalen Debatte gerückt...