PrivateVPN ist ein in Schweden ansässiger VPN-Anbieter, der dedizierte Anwendungen für mehrere große Plattformen sowie manuelle Konfigurationsoptionen für Geräte ohne native App anbietet. Diese Anleitung erklärt, wie PrivateVPN auf Windows, Mac, iOS, Android, Linux, Amazon Fire Stick und Routern eingerichtet wird.

Windows

Laden Sie den Windows-Client direkt von der PrivateVPN-Website unter privatevpn.com herunter. Nach dem Download führen Sie das Installationsprogramm aus und folgen den Anweisungen auf dem Bildschirm. Nach der Installation öffnen Sie die Anwendung und melden sich mit Ihren Kontodaten an. Über die Hauptoberfläche können Sie einen Serverstandort und ein Verbindungsprotokoll auswählen. PrivateVPN unterstützt unter Windows mehrere Protokolle, darunter OpenVPN, L2TP und IKEv2. Der Windows-Client verfügt über eine Kill-Switch-Funktion, die im Einstellungsmenü aktiviert werden kann.

Mac

Die macOS-Anwendung steht zum Download auf der PrivateVPN-Website bereit. Bei der Installation öffnen Sie die heruntergeladene DMG-Datei, ziehen die Anwendung in Ihren Programme-Ordner und starten sie anschließend. Melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an und wählen Sie einen Server aus. Die Protokolloptionen unter Mac sind ähnlich wie unter Windows, wobei die Verfügbarkeit von Ihrer macOS-Version abhängen kann.

iOS

PrivateVPN ist im Apple App Store erhältlich. Suchen Sie nach „PrivateVPN" und installieren Sie die App. Öffnen Sie die App nach der Installation und melden Sie sich an. Sie werden aufgefordert, der App zu erlauben, eine VPN-Konfiguration zu Ihrem Gerät hinzuzufügen, was für die Funktion des VPN-Tunnels erforderlich ist. Die iOS-App verwendet standardmäßig hauptsächlich IKEv2, das sich aufgrund seiner Wiederverbindungsfunktion gut für mobile Geräte eignet.

Android

Die Android-App ist über den Google Play Store erhältlich. Suchen Sie nach „PrivateVPN", installieren Sie die App und melden Sie sich an. Unter Android ist OpenVPN in der Regel das Standardprotokoll. Die App kann die Berechtigung anfordern, eine VPN-Verbindung auf Ihrem Gerät einzurichten. Der Android-Client enthält grundlegende Einstellungen für die Protokollauswahl und das automatische Verbindungsverhalten.

Linux

PrivateVPN stellt keine dedizierte grafische Anwendung für Linux bereit. Stattdessen müssen Linux-Nutzer die Verbindung manuell über OpenVPN konfigurieren. Dazu laden Sie die OpenVPN-Konfigurationsdateien von der PrivateVPN-Website herunter, installieren das OpenVPN-Paket auf Ihrer Distribution und importieren die Konfigurationsdateien. Detaillierte Einrichtungsanleitungen finden Sie im Support-Bereich der PrivateVPN-Website. Dieser Vorgang erfordert ein gewisses Maß an Erfahrung mit der Befehlszeile.

Amazon Fire Stick

Da der Fire Stick eine Android-Version verwendet, kann die PrivateVPN-App installiert werden, indem Sie in den Geräteeinstellungen Apps aus unbekannten Quellen aktivieren und anschließend die Android-APK sideloaden, oder indem Sie im Amazon Appstore danach suchen, sofern sie dort verfügbar ist. Beim Sideloading laden Sie eine Dateimanager-App herunter, beschaffen die PrivateVPN-APK-Datei und installieren diese manuell. Nach der Installation entsprechen Oberfläche und Einrichtungsvorgang der Android-App.

Router

Die Einrichtung von PrivateVPN auf Router-Ebene schützt alle Geräte in Ihrem Netzwerk, ohne dass individuelle App-Installationen erforderlich sind. PrivateVPN unterstützt die manuelle Router-Konfiguration über OpenVPN oder andere unterstützte Protokolle. Dies erfordert in der Regel einen Router mit DD-WRT, Tomato oder ähnlicher Drittanbieter-Firmware. Der Vorgang umfasst das Einloggen in das Admin-Panel Ihres Routers, die Navigation zum VPN-Client-Bereich sowie die Eingabe der von PrivateVPN bereitgestellten Serverdetails und Zugangsdaten. Konfigurationsdateien und Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind auf den PrivateVPN-Supportseiten verfügbar. Die Router-Einrichtung ist technisch anspruchsvoller als die App-basierte Installation.

PrivateVPN unterliegt schwedischer Rechtsprechung, was bedeutet, dass der Anbieter dem schwedischen Datenschutzrecht untersteht. Schweden ist Mitglied des 14-Eyes-Geheimdienstkooperationsbündnisses, was einige Nutzer bei der Bewertung des Datenschutzniveaus eines VPN-Anbieters berücksichtigen.

Auf allen Plattformen benötigen Sie ein aktives PrivateVPN-Abonnement, um den Dienst nutzen zu können. Bei Problemen während der Einrichtung steht Ihnen der Support über die Website des Anbieters zur Verfügung.