ProtonVPN hat seinen Hauptsitz in der Schweiz und bietet dedizierte Anwendungen für die meisten gängigen Plattformen. Die folgende Anleitung führt durch den Installationsprozess auf jeder unterstützten Plattform. Vor dem Start benötigen Sie ein aktives ProtonVPN-Konto. Die Registrierung erfolgt über die offizielle Website unter https://protonvpn.com.

Windows

Laden Sie das Windows-Installationsprogramm direkt von der ProtonVPN-Website im Bereich „Downloads" herunter. Führen Sie die .exe-Datei aus und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Installation abzuschließen. Öffnen Sie nach der Installation die Anwendung und melden Sie sich mit Ihren ProtonVPN-Anmeldedaten an. Sie können dann einen Serverstandort manuell auswählen oder die Schaltfläche „Schnellverbindung" verwenden, um sich automatisch mit einem empfohlenen Server zu verbinden. ProtonVPN unter Windows unterstützt die Protokolle WireGuard, OpenVPN und Stealth, die im Einstellungsmenü ausgewählt werden können.

Mac

Die macOS-Anwendung ist entweder über die ProtonVPN-Website oder den Mac App Store erhältlich. Wenn Sie von der Website installieren, laden Sie die .dmg-Datei herunter und öffnen Sie diese, ziehen Sie die Anwendung in Ihren Programme-Ordner und starten Sie sie. Melden Sie sich mit Ihren Kontodaten an. Die Benutzeroberfläche ähnelt stark der Windows-Version, und Protokolloptionen einschließlich WireGuard sind in den Einstellungen verfügbar. macOS fordert Sie möglicherweise beim ersten Verbindungsaufbau auf, ein VPN-Konfigurationsprofil zu genehmigen, was eine standardmäßige Systemanforderung ist.

iOS

ProtonVPN ist im Apple App Store erhältlich. Suchen Sie nach ProtonVPN, installieren Sie die Anwendung und melden Sie sich an. Beim ersten Verbindungsaufbau fragt iOS um Erlaubnis, eine VPN-Konfiguration zu Ihrem Gerät hinzuzufügen. Tippen Sie auf „Erlauben", um fortzufahren. Die iOS-App unterstützt die Protokolle WireGuard und IKEv2 und enthält Funktionen wie einen Kill-Switch, der in den App-Einstellungen aktiviert werden kann.

Android

Die Android-Anwendung ist im Google Play Store erhältlich. Suchen Sie nach ProtonVPN, installieren Sie die App und melden Sie sich mit Ihren Anmeldedaten an. Wie bei iOS fordert Android bei der ersten Nutzung die Berechtigung an, eine VPN-Verbindung herzustellen. Die Anwendung unterstützt WireGuard und OpenVPN. Nutzer, die den Play Store nicht verwenden möchten, können eine APK-Datei direkt von der ProtonVPN-Website herunterladen, was auf Geräten ohne Google-Dienste nützlich ist.

Linux

ProtonVPN stellt eine native Anwendung für Linux bereit, mit Paketen für Distributionen wie Ubuntu, Debian, Fedora und andere. Die Installationsanweisungen variieren je nach Distribution, sind jedoch auf den ProtonVPN-Supportseiten ausführlich dokumentiert. Auf Debian-basierten Systemen fügen Sie in der Regel das ProtonVPN-Repository hinzu und installieren die Anwendung über den Paketmanager. Der Linux-Client unterstützt die Protokolle WireGuard und OpenVPN und enthält eine Befehlszeilenschnittstelle für Nutzer, die eine terminalbasierte Steuerung bevorzugen. Für unterstützte Desktop-Umgebungen ist zudem eine grafische Benutzeroberfläche verfügbar.

Amazon Fire Stick

ProtonVPN verfügt nicht über eine dedizierte Fire-TV-Anwendung im standardmäßigen Amazon Appstore. Es kann jedoch auf Fire-Stick-Geräten durch das Sideloading der Android-APK installiert werden. Aktivieren Sie dazu in den Geräteeinstellungen des Fire Sticks die Option „Apps aus unbekannten Quellen", und verwenden Sie anschließend einen Dateimanager oder die Downloader-App, um die ProtonVPN-APK von der offiziellen ProtonVPN-Website herunterzuladen und zu installieren. Die Android-Anwendung funktioniert nach der Installation unter Fire OS, obwohl die Benutzeroberfläche für Touchbedienung optimiert ist und bei der Nutzung mit einer Fernbedienung möglicherweise einige Anpassungen bei der Navigation erfordert.

Router

Die Installation von ProtonVPN auf Routerebene schützt alle mit Ihrem Netzwerk verbundenen Geräte, ohne dass individuelle App-Installationen erforderlich sind. ProtonVPN unterstützt die Router-Konfiguration über die Protokolle OpenVPN und WireGuard. Zu den kompatiblen Router-Firmware-Versionen gehören unter anderem DD-WRT, Tomato und pfSense. Für die Konfiguration müssen die entsprechenden Anmeldedaten und Konfigurationsdateien aus dem Dashboard Ihres ProtonVPN-Kontos heruntergeladen und anschließend in die VPN-Client-Einstellungen Ihres Routers eingegeben werden. Die Support-Dokumentation von ProtonVPN bietet Schritt-für-Schritt-Anleitungen für verschiedene gängige Router-Modelle und Firmware-Typen. Bitte beachten Sie, dass die Installation auf Routerebene einen kostenpflichtigen ProtonVPN-Tarif erfordert, da manuelle Konfigurationsdaten für kostenlose Konten nicht verfügbar sind.

Alle Plattformen profitieren von der No-Logs-Richtlinie von ProtonVPN, die von unabhängigen Dritten geprüft wurde. Der Dienst unterliegt dem Schweizer Datenschutzrecht, das für VPN-Anbieter keine obligatorischen Anforderungen zur Datenspeicherung vorsieht.